tiefenpsychologisch fundierte Gestaltungstherapie

Die psychisch-funktionelle Behandlung in Form von tiefenpsychologisch fundierter Gestaltungstherapie erfolgt als Einzeltherapie in unserer Praxis:

Wer malt und gestaltet, zu Papier, Farben und Ton oder Stein greift, begibt sich in einen kreativ- künstlerischen Raum. Die Konzentration richtet sich auf das Eigene, die äußere Welt tritt in den Hintergrund. Im Rahmen der Gestaltungstherapie gewinnt dieses Handeln eine besondere Qualität. Im geschützten Raum der therapeutischen Beziehung wird die bildhafte Gestaltung zum Ausdrucksträger der psychischen Innenwelt des Patienten. Affektives und emotionales Erleben nehmen Form und Gestalt an, werden zu einem gestalteten und damit anschaubaren Gegenüber. Die Auseinandersetzung mit dem Gestalteten gewährleistet die therapeutische Beziehung, die in der verbalen Kommunikation den Erlebens- und Erkenntnisprozess begleitet und dem weiteren Auffinden von seelischen Bildern zur Seite steht.

Theoretischen Hintergrund bilden ein tiefenpsychologisches bzw. analytisches Krankheitsverständnis, sowie die Erkenntnisse der analytischen Psychologie (C.G. Jung) und der Kreativitätstheorie.

Ziel der tiefenpsychologisch- fundierten Gestaltungstherapie ist vor allem die Verbesserung und Entwicklung entwicklungspsychologisch wichtiger Fähigkeiten, wie Autonomie und Bindungsfähigkeit.

Unsere Behandlungsmethoden sind:

–         Ausdrucksmalen
–         Messpainting
–         intuitves Gestalten
–         handwerkliche, gestalterische und spielerische Methoden, Projektarbeiten
–         Methoden zur Verbesserung der Körper- und Selbstwahrnehmung
–         Ressourcenaktivierung bei Traumafolgestörungen
–         Methoden zur Selbstregulierung und Selbstberuhigung
–         strukturierende Maßnahmen (z.B. COPM, Wochenpläne)
–         Begleitende Beratungsgespräche für Angehörige bei Bedarf
–         Vermittlung an Initiativen und Beratungsstellen